direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Reibungs- und Verschleißverhalten laserimplantierter Oberflächen

Lupe

Für die Sicherheit und Funktionalität technischer Oberflächen spielt die Aufrechterhaltung eines definierten Reibungs- und Verschleißverhaltens eine entscheidende Rolle. Um das Betriebsverhalten positiv zu beeinflussen, bedient sich die Oberflächentechnik verschiedenster Strategien. Die Beschichtungstechnik zielt auf großflächige Änderungen der Oberflächeneigenschaften zur Optimierung des Verschleißverhaltens ab. Demgegenüber verfolgen Strukturierungstechniken das Ziel, durch immaterielle Negativformen das Reibverhalten gezielt zu verändern. Auch sequenzielle Verfahrenskombinationen werden eingesetzt. Diese weisen jedoch ökonomische und ökologische Nachteile auf.

Mit dem Laserimplantationsverfahren ist das bisherige Paradigma einer flächigen Bearbeitung zur Verbesserung der Verschleißeigenschaften und der getrennten Erzeugung einer Strukturierung in einem Prozessschritt überwindbar. Das Implantationsverfahren nutzt gepulste Laserstrahlung zum punktuellen Einschmelzen von keramischen Hartstoffpartikeln in metallische Grundwerkstoffe. Die hochfesten, erhabenen Metall-Matrix-Composite-Implants sind ohne eine zusätzliche Verschleißschutzbeschichtung einsetzbar. Im Rahmen eines von der BAM geförderten Projektes soll das limitierte Prozesswissen über die Freiheitsgrade einer Struktur- und Festigkeitseinstellung der Implants erweitert werden. Die Beeinflussbarkeit von Grenz- und Mischreibungskontakten derartig strukturierter Oberflächen wird in tribologischen Experimenten untersucht. 

Ansprechpartner: M.Sc. Felix Spranger
 

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe